DVD-Tipp: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

Ein Film für die ganze Familie, angelehnt an den gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Boy Lornsen. Der Buchliebhaber wird jedoch feststellen, dass diese Verfilmung nicht viel mit der Vorlage zu tun hat, fehlen einem doch die Roboter-Prüfungsaufgaben, die das ganze Abenteuer der beiden Hauptfiguren erst starten lassen. Stattdessen werden fiese und skrupellose Bösewichte in die Geschichte eingebaut, die den Film etwas überstrapazieren. Trotzdem kommen die Zuschauer auf ihre Kosten, wenn sie sich denn vom Buch lösen können (und wollen).

Zum Inhalt: Niemand kann sich so ungewöhnliche Erfindungen ausdenken, wie der 11-jährige Tobbi Findeisen. Eines Tages landet vor seinen Füßen der kleine Roboter Robbi, der beim Absturz seines Raumschiffes von seinen Roboter-Eltern getrennt wurde und sich nun auf die Suche nach ihnen machen muss. Zusammen ertüfteln Robbi und Tobbi ein Gefährt das zugleich fliegen, schwimmen und fahren kann: Ein Fliewatüüt eben! Doch inzwischen sind auch der skrupellose Sir Joshua und dessen Superagenten Brad Blutbad und Sharon Schalldämpfer dem Roboter auf den Fersen, um ihn für ihre Zwecke zu nutzen. Doch auch die klügsten Superagenten sollten nicht unterschätzen, wozu die besten Freunde der Welt fähig sind! (Quelle: http://www.robbitobbiunddasfliewatüüt.de)

Zu Besuch in…

… der Stadtbibliothek Rostock.

Dienstreisen sind immer wieder ein Vergnügen, wenn sie in Städte führen, die man noch nicht kennt. In diesem Fall fand am vergangenen Mittwoch das Treffen der Ausbilder aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in Rostock statt. Und da lag es natürlich auf der Hand, auch der Stadtbibliothek einen Besuch abzustatten.

Wunderbar zentral in der Fußgängerzone gelegen, präsentiert sich die Zentralbibliothek in einem schmalen, historischen Gebäude. Über drei Etagen findet der Medienliebhaber alles, was das Herz begehrt: Bücher, CDs, DVDs, Brett- und Konsolenspiele, Zeitschriften und Zeitungen. Rund 150.000 Medien stehen hier und in den Stadtteilbibliotheken zur Verfügung. Zusätzlich gehört Rostock der Onleihe Mecklenburg-Vorpommern an.

Hier einige Impressionen:

 

 

CD-Tipp: Wincent Weiss – Irgendwas gegen die Stille

Mit seinem Debüt-Album kann Wincent Weiss durchaus punkten: gefühlvoll und abwechslungsreich.

Zur CD: Dass Wincent Weiss zu den wichtigsten Nachwuchstalenten des Deutsch-Pops gehört, hat der 24-Jährige in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, zum Beispiel mit seiner ersten Single »Regenbogen«.
2017 geht er jetzt endlich mit seinem Debütalbum an den Start: »Irgendwas gegen die Stille« heißt der 13 Songs starke Longplayer.
Der Albumtitel entstammt einer Textzeile aus dem Song »Musik sein«, der zweiten offiziellen Single des Musikers, die es in Österreich und der Schweiz bis in die Top 10 schaffte. Einen dritten Vorgeschmack auf die Platte gab es bereits mit dem Song »Feuerwerk«.
Die Auskopplungen zeigen: Trotz Newcomerstatus ist Weiss einer der vielfältigsten Sänger und Songwriter, den die deutsche Poplandschaft gerade zu bieten hat. Und so halten sich auf »Irgendwas gegen die Stille« gut gelaunte, euphorische Songs und emotionale Balladen die Waage. Zudem warten poetische Texte und persönliche Geschichten.
Einen Gast gibt es auf dem Album ebenfalls: Der österreichische Rapper Chakuza unterstützt im Song »Betonherz«. Ein weiteres Highlight auf »Irgendwas gegen die Stille« ist eine Akustikversion des Hits »Regenbogen«.
»Irgendwas gegen die Stille«? Das neue Album von Wincent Weiss ist weit mehr als das: der eindrucksvolle Erstling eines Künstlers, von dem man ganz sicher noch einiges erwarten kann. (Quelle: http://www.jpc.de)

Brittainy C. Cherry: Wie die Luft zum Atmen

Ein Jahr nach dem Verlust ihres Mannes zieht Liz mit ihrer fünfjährigen Tochter Emma wieder zurück in ihr Haus. Ein langes Jahr, das sie bei ihrer Mutter verbracht hat, liegt hinter ihr, doch Liz spürt, dass sie neu beginnen muss. Und dazu gehört auch, sich der Vergangenheit zu stellen. Doch bereits der Neustart in Meadows Creek geht gehörig daneben, als sie kurz vor ihrem Zuhause einen Hund anfährt. Der Hundebesitzer ist außer sich und macht Liz die schlimmsten Vorwürfe, bevor er sich von ihr zum nächsten Tierarzt bringen lässt. Glücklicherweise ist dem Hund nicht allzu viel passiert, doch die demonstrative Abwehrhaltung des Fremden lässt Liz lange nicht los.

Wie sich kurz darauf herausstellt, handelt es sich bei dem Fremden um ihren neuen Nachbarn, Tristan Cole. Er hat in dem Jahr, das Liz bei ihrer Mutter verbracht hat, das verfallene Haus neben ihrem gekauft. Allerdings soll Liz Abstand zu ihm halten, wie ihr alle ihre Freunde raten. Denn Tristan soll ein Monster sein, ein Mann, der verrückt ist, jemand, dem Liz auf keinen Fall über den Weg trauen soll. Doch sie vertraut lieber ihrem Gefühl, das ihr sagt, dass Tristan mit einem ähnlichen Verlust zu kämpfen hat wie sie selbst. Und ihr Gefühl trügt sie nicht: Tristan hat ebenfalls Verluste zu betrauern. In ihrem Kummer kommen sich die beiden näher, versuchen, sich durch ihre Nähe zueinander an ihre Liebsten zu erinnern. Und langsam beginnen beide wieder, etwas Freude am Leben zu gewinnen. Doch hilft dies wirklich?

Eine gefühlvolle Geschichte über Verlust und Liebe, über Loslassen und Neuanfänge.

DVD-Tipp: Alle Farben des Lebens

Eine berührende, und doch humorvolle Verfilmung mit grandios spielenden Schauspielerinnen.

Zum Inhalt: Ein Haus, drei Generationen, vier außergewöhnliche Menschen. Auf den ersten Blick erscheinen sie wie eine typische, moderne New Yorker Familie: Das Haus gehört Großmutter Dolly (Susan Sarandon), die in den unteren Etagen mit ihrer Lebensgefährtin Frances (Linda Emons) ihren nicht ganz so stillen Ruhestand genießt. Oben wohnt Dollys Tochter Maggie (Naomi Watts) zusammen mit der 16-jährigen Enkelin Ramona (Elle Fanning), die sich jedoch selbst Ray nennt und bereits seit Jahren als Junge lebt. Nun möchte Ray den entscheidenden Schritt machen und eine Hormontherapie beginnen. Dazu benötigt er jedoch die Zustimmung beider Eltern, was auch Maggie vor weitreichende Probleme stellt. Sie muss Rays Entscheidung nicht nur unterstützen, sondern auch wieder Kontakt zu ihrem Ex (Tate Donovan) aufnehmen, den sie eigentlich komplett aus ihrem Leben gestrichen hat. (Quelle: Klappentext)

Einhorntag in Lauenburg

Falls die Lauenburger es noch nicht wussten: gestern war offizieller Einhorntag! Zumindest auf den 511 m² der Stadt- und Schulbücherei. Und jeder Besucher, ob klein, ob groß, staunte nicht schlecht, als er uns sah. Da wurde bereits vor Öffnung an die Scheiben der Bücherei geklopft, Daumen hoch-Zeichen gegeben oder herzlichst gelacht. Ob nun über uns oder mit uns… das war uns egal. Denn wir hatten einen rundum tollen Tag!

Begründet war die Verkleidung durch unseren Facebook-Aufruf. Sollten wir bis Mitte Mai die 800er Schallmauer an Gefällt mir knacken, so würde unsere Azubine einen Tag lang als Einhorn durch die Bücherei galoppieren. Keine wirklich schwierige Aufgabe, denn sie ist ein riesengroßer und bekennender Einhorn-Fan. Schwieriger war es hingegen, das gesamte Team verkleidet anzutreffen. Dafür hätten wir die 1.000 Daumen hoch auf Facebook schaffen müssen. Dies haben wir leider nicht gepackt, trotz diverser Aufrufe durch Freunde, Follower und uns Wohlgesonnenen.  Trotzdem wollten wir unsere Azubine nicht alleine darunter leiden lassen – und so haben sich alle zumindest ein wenig verkleidet! Verrückt, aber voller Elan und mit wahnsinnig viel Spaß!

Vermutlich werden wir irgendwann wieder einen solchen Tag einlegen, einfach, weil es unglaublich viel Spaß mit sich bringt, die Leute erstaunt gucken und wir tolle Rückmeldungen bekommen haben.