Laura Kneidl: Water & Air

Die 18jährige Kenzie hat noch nie die Sonne gesehen. Seit der Meeresspiegel drastisch angestiegen ist, lebt sie in einer Wasserkolonie, doch sie fühlt sich hier nicht mehr wohl. Denn nachdem sie als Beste ihres Jahrgangs ihren Abschluss gemacht hat, wird von ihr nur eines erwartet: sie soll der Wasserkolonie dienen, jedoch nicht als Entdeckerin, wie Kenzie gerne würde. Von den weiblichen Bewohnern wird anderes erwartet: Heirat und Kinder bekommen…

Als sich ihr unerwartet die Chance zur Flucht bietet, ergreift Kenzie sie umgehend. Jedes Jahr werden 10 sogenannte Repräsentative der Wasserkolonie ausgewählt, um in eine andere Kolonie umzusiedeln. Dieser Austausch steht unmittelbar bevor, und Nilam, die Schwester von Kenzies bestem Freund, ist eine dieser Repräsentativen. Sie wechselt in die Luftkolonie, wo sie zukünftig leben wird. Kenzie schmuggelt sich heimlich an Bord des U-Bootes und gelangt so in die Luftkolonie, wo sie vorhat, bei Nilam für’s Erste unterzukommen. Doch bereits beim Verlassen des U-Bootes trifft Kenzie auf den ersten Luftgeborenen. Glücklicherweise kann sie ihn überzeugen, dass sie eine Repräsentative ist, und findet sich nur wenig später bei Nilam im Gemeinschaftshaus wieder. Allerdings währt ihr Glück nicht lange, denn Callum, Beauftragter der Sicherheit und ihr erster Kontakt in der Luftkolonie, kommt ihr auf die Schliche. Und so findet sich Kenzie plötzlich im Gefängnis wieder. Zwar kann sie den Rat der Luftkolonie davon überzeugen, dass sie keine Gefahr bedeutet, doch nur wenig später findet Kenzie ihre Freundin Nilam tot in deren Zimmer. Und sie selbst wird des Mordes beschuldigt…

Spannende, zugleich romantische Jugend-Fantasy, die in der Zukunft spielt und mit ungewöhnlichen Wohnschauplätzen aufwartet.

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DVD-Tipp: Lotta & der Ernst des Lebens

Eine liebevolle deutsche Komödie, die einem nicht nur an einem verregneten Sonntag den Tag heller macht!

Zum Inhalt: Endlich scheint Lotta am Ziel ihrer Träume angekommen zu sein: Sie zieht als fertig studierte Ärztin mit ihrer Tochter in das abenteuerliche Berlin. Doch die Metropole hat nicht auf sie gewartet. So gelingt es Lotta nicht einmal mit ihrem frechen Lotta-Charme, die Stadt zu erobern. Und ist es überhaupt noch okay, als Frau mit Anfang 30 frech zu sein und sich, wie sie es so häufig tut, ins Leben der anderen einzumischen? Ausgerechnet mit Junis, dessen Sohn Lottas Tochter Lilo in der Schule beklaut hat, gelingt es Lotta am Ende, in Berlin, der Heimat der Heimatlosen, einen Ort und ein Zuhause für sich zu finden. (Quelle: Klappentext)

Bücher-Recycling: Blumentopf

Wer schon immer mal ein Buch als Blumentopf für seine Pflanzen nutzen wollte, der kann jetzt voll durchstarten. Mit ein wenig Leim, Heißkleber, Draht und einem Topfbohrer lässt sich das Ganze umsetzen.

Buch-BlumentopfUnd für die genaue Umsetzung folgt hier noch ein Video, erstellt von Curbly.com:

Wem jetzt noch die passenden Bücher für dieses Vorhaben fehlen, der kann sich gerne an unserem Flohmarktregal bedienen. Für wenig Geld gibt es hier das passende Werk!

 

Eva Almstädt: Ostseejagd

Die Lübecker Kriminalhauptkommissarin Pia Korittki verschlägt es in ihrem 12. Fall in das kleine Örtchen Dörnitz. Hier wurde am Strand eine Frauenleiche gefunden, was die Ermittler vom K1 vor einige Schwierigkeiten stellt: der Leiche wurde das Gesicht zertrümmert, so dass eine Identifizierung nahezu unmöglich scheint – zumal niemand vermisst wird…

Doch die Ermittler können sich nicht lange mit diesem Leichenbefund beschäftigen, denn kurz darauf wird ein zweiter Leichnam gefunden. Ebenfalls in Dörnitz, doch diesmal in einem Waldstück. Besteht zwischen den beiden Opfern ein Zusammenhang? Und wenn ja, welcher? Die verwertbaren Spuren führen Pia und ihre Kollegen bis nach Rostock, doch es fehlt ihnen immer noch an weiteren Informationen. Was verschweigt ihnen bloß die eingeschworene Dörnitzer Jagdgemeinschaft? Und was die beiden alleinstehenden Schwestern, die abgeschieden in einem alten Bauernhaus im Dorf leben? Zu allem Überfluss wird Pia auch noch von einem Stalker bedroht, weshalb sie kurzzeitig ins Hotel flüchtet. Doch auch hier findet sie keine Ruhe vor ihrem Verfolger…

Erneut ein solider Regionalkrimi, der mit einigen überraschenden Wendungen aufwarten kann.

Clara Weißberg: Meerhimmelblau

Bibliothekarin Liane fühlt sich ausgepowert. Was liegt da näher, als endlich mal wieder in Urlaub zu fahren. Doch ihr Mann Jochen, ein Lehrer für Kunst und Französisch, plant ein Sabbatjahr in Venedig – ohne sie. Da kommt ihr das Angebot ihrer Kollegin Nele, den Hof ihres Großvaters an der Schlei zu hüten, genau richtig.

Kurz darauf findet sich Liane in dem kleinen Örtchen Huseby an der Schlei wieder, als Haussitterin für den Hof, den Garten und die Tiere: Schafe, Schweine, Kaninchen und Hündin Nuala. Für die Städterin Liane ein großes Abenteuer, doch zum Glück hilft ihr die neunjährige Tochter des Dorfpastors, Marie, beim Füttern der Tiere, erklärt ihr das Wichtigste, so dass sich Liane nicht allzu hilflos fühlt. Und bei Marie und ihrem Vater Jan ist Liane schnell ein gerngesehener Gast. Hier trifft sie auch auf Fabian, einen Restaurator, der in der Kirche einige Arbeiten übernommen hat. Und der ihr nicht nur die Kirche zeigt, sondern Liane auch zu Ausflügen nach Kappeln, Flensburg und Schleswig mitnimmt, wodurch ihr die Gegend (und auch Fabian) richtig ans Herz wächst. Doch sie weiß, dass ihre Zeit an der Schlei begrenzt ist, nach zwei Wochen soll Neles Opa aus der Reha entlassen werden und zurück auf den Hof kehren. Außerdem plant Liane, ihren Mann zum 21. Hochzeitstag in Venedig zu überraschen. Ein Vorhaben, das sich viel zu schnell als Riesenfehler entpuppen soll…

Eine warmherzige Geschichte über eine Frau, die vor großen Entscheidungen steht, und zugleich eine wunderbare Liebeserklärung an eine zauberhafte Gegend in Schleswig-Holstein.

Günther Jakobs: Schnabbeldiplapp

Emil Ente fürchtet sich fürchterlich vor… Wasser. Was Henry Schwan nicht verstehen kann. Folglich überlegt sich der Langhals etwas für seinen neuen Freund und schleppt ins Schwimmbad.

Emil zögert alles hinaus: das Umziehen, die Suche nach der Schwimmbrille und dem Handtuch, doch, Schnabbeldiplapp, Henry lässt sich auf lange Sicht nicht davon abbringen, Emil ins Wasser zu zerren. Er zeigt ihm, wie man vom Sprungbrett springt, und als er Emil das Schwimmen zeigen möchte, kommt Henry eine bessere Idee. Emil soll auf Henrys Schultern erst einmal ins Becken. Das geht auch einige Zeit richtig gut, doch dann wird Emil übermütig…

Ein zauberhaftes Bilderbuch über zwei liebenswerte Schnabeltiere, mit grandiosen Dialogen und wundervollen Illustrationen. Für alle jungen und älteren Leser ab 4 Jahren – egal, ob wasserscheu oder wasserverrückt!