Susanne Fülscher: #fingerweg

Endlich Abitur! Lisa ist glücklich, dass nun ihr Leben beginnt, vor allem, seitdem sie weiß, dass sie einen unglaublichen Praktikumsplatz bei einer Filmproduktionsfirma ergattert hat. Denn sie möchte später an die Filmhochschule und vielleicht Regisseurin oder Produzentin werden. Da kommt das Praktikum bei Maxime Léon genau richtig!

Die Arbeit, die anfangs noch sehr anspruchslos verlief, wird immer besser, und Lisa darf ihren Chef bald bei vielem unterstützen und ihn auch zu besonderen Events begleiten. Das alles gefällt ihr ausnehmend gut, fühlt sie sich doch in ihrem Berufswunsch bestätigt. Auch das lockere Verhältnis mit Maxime fördert das Wohlbefinden, bis es Lisa plötzlich zunehmend unangenehm wird. Denn Maxime streift immer öfter ihren Körper, macht obszöne Bemerkungen und wirft ihr anzügliche Blicke zu. Lisa weiß nicht, wie sie sich verhalten soll, sie möchte doch ihren Praktikumsplatz nicht verlieren. Doch dann findet sie eines Tages pornografische Fotos ihres Chefs in der Teeküche…

Ein schwieriges Thema locker umzusetzen ist nicht einfach, doch es ist der Autorin wunderbar gelungen. Man erlebt hautnah mit, wie Lisa mit dem Erlebten umgeht, wie sie versucht, Lösungen zu finden, daran wächst und letztlich ihren Weg geht. Unbedingte Leseempfehlung.

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