Brittainy C. Cherry: Wie die Luft zum Atmen

Ein Jahr nach dem Verlust ihres Mannes zieht Liz mit ihrer fünfjährigen Tochter Emma wieder zurück in ihr Haus. Ein langes Jahr, das sie bei ihrer Mutter verbracht hat, liegt hinter ihr, doch Liz spürt, dass sie neu beginnen muss. Und dazu gehört auch, sich der Vergangenheit zu stellen. Doch bereits der Neustart in Meadows Creek geht gehörig daneben, als sie kurz vor ihrem Zuhause einen Hund anfährt. Der Hundebesitzer ist außer sich und macht Liz die schlimmsten Vorwürfe, bevor er sich von ihr zum nächsten Tierarzt bringen lässt. Glücklicherweise ist dem Hund nicht allzu viel passiert, doch die demonstrative Abwehrhaltung des Fremden lässt Liz lange nicht los.

Wie sich kurz darauf herausstellt, handelt es sich bei dem Fremden um ihren neuen Nachbarn, Tristan Cole. Er hat in dem Jahr, das Liz bei ihrer Mutter verbracht hat, das verfallene Haus neben ihrem gekauft. Allerdings soll Liz Abstand zu ihm halten, wie ihr alle ihre Freunde raten. Denn Tristan soll ein Monster sein, ein Mann, der verrückt ist, jemand, dem Liz auf keinen Fall über den Weg trauen soll. Doch sie vertraut lieber ihrem Gefühl, das ihr sagt, dass Tristan mit einem ähnlichen Verlust zu kämpfen hat wie sie selbst. Und ihr Gefühl trügt sie nicht: Tristan hat ebenfalls Verluste zu betrauern. In ihrem Kummer kommen sich die beiden näher, versuchen, sich durch ihre Nähe zueinander an ihre Liebsten zu erinnern. Und langsam beginnen beide wieder, etwas Freude am Leben zu gewinnen. Doch hilft dies wirklich?

Eine gefühlvolle Geschichte über Verlust und Liebe, über Loslassen und Neuanfänge.

DVD-Tipp: Alle Farben des Lebens

Eine berührende, und doch humorvolle Verfilmung mit grandios spielenden Schauspielerinnen.

Zum Inhalt: Ein Haus, drei Generationen, vier außergewöhnliche Menschen. Auf den ersten Blick erscheinen sie wie eine typische, moderne New Yorker Familie: Das Haus gehört Großmutter Dolly (Susan Sarandon), die in den unteren Etagen mit ihrer Lebensgefährtin Frances (Linda Emons) ihren nicht ganz so stillen Ruhestand genießt. Oben wohnt Dollys Tochter Maggie (Naomi Watts) zusammen mit der 16-jährigen Enkelin Ramona (Elle Fanning), die sich jedoch selbst Ray nennt und bereits seit Jahren als Junge lebt. Nun möchte Ray den entscheidenden Schritt machen und eine Hormontherapie beginnen. Dazu benötigt er jedoch die Zustimmung beider Eltern, was auch Maggie vor weitreichende Probleme stellt. Sie muss Rays Entscheidung nicht nur unterstützen, sondern auch wieder Kontakt zu ihrem Ex (Tate Donovan) aufnehmen, den sie eigentlich komplett aus ihrem Leben gestrichen hat. (Quelle: Klappentext)

Einhorntag in Lauenburg

Falls die Lauenburger es noch nicht wussten: gestern war offizieller Einhorntag! Zumindest auf den 511 m² der Stadt- und Schulbücherei. Und jeder Besucher, ob klein, ob groß, staunte nicht schlecht, als er uns sah. Da wurde bereits vor Öffnung an die Scheiben der Bücherei geklopft, Daumen hoch-Zeichen gegeben oder herzlichst gelacht. Ob nun über uns oder mit uns… das war uns egal. Denn wir hatten einen rundum tollen Tag!

Begründet war die Verkleidung durch unseren Facebook-Aufruf. Sollten wir bis Mitte Mai die 800er Schallmauer an Gefällt mir knacken, so würde unsere Azubine einen Tag lang als Einhorn durch die Bücherei galoppieren. Keine wirklich schwierige Aufgabe, denn sie ist ein riesengroßer und bekennender Einhorn-Fan. Schwieriger war es hingegen, das gesamte Team verkleidet anzutreffen. Dafür hätten wir die 1.000 Daumen hoch auf Facebook schaffen müssen. Dies haben wir leider nicht gepackt, trotz diverser Aufrufe durch Freunde, Follower und uns Wohlgesonnenen.  Trotzdem wollten wir unsere Azubine nicht alleine darunter leiden lassen – und so haben sich alle zumindest ein wenig verkleidet! Verrückt, aber voller Elan und mit wahnsinnig viel Spaß!

Vermutlich werden wir irgendwann wieder einen solchen Tag einlegen, einfach, weil es unglaublich viel Spaß mit sich bringt, die Leute erstaunt gucken und wir tolle Rückmeldungen bekommen haben.

Valija Zinck: Penelop und der funkenrote Zauber

Die 10jährige Penelop hat schon immer mausgraue Haare und riecht ständig nach Feuer. Doch kurz nachdem ihre Mutter aufgrund eines Unfalls ins Krankenhaus muss, wacht Penelop eines Morgens auf und fühlt, das etwas anders ist: der Feuergeruch ist weg, und ihr Haar plötzlich funkenrot…

Ihre Oma, mit der Penelop und ihre Mutter seit dem Tod des Vaters zusammen im Drachenhaus wohnen, meint, dass wäre gar nicht so schlimm. Doch Penelops Mutter sieht das ganz anders. Heimlich versucht sie, ihrer Tochter eine Paste auf die Haare zu schmieren, als Penelop schon im Bett liegt. Allerdings merkt Penelop das und besteht darauf, dass die Haare so bleiben. Denn sie fühlt sich plötzlich so richtig wie sie selbst, als wäre sie jemand anderes gewesen mit den grauen Haaren. Aber die Sache mit ihren Haaren ist nicht das einzige Geheimnis, das ihre Mutter bislang vor ihr hatte: ihr Vater ist überhaupt nicht tot, sondern lebt und hat die Familie verlassen… Und die funkenroten Haare hat Penelop von ihm geerbt, genauso wie die ungewöhnlichen Kräfte, die sie plötzlich verspürt. Penelop ahnt, dass hinter diesen Geheimnissen und Kräften mehr stecken muss, als sie bislang vermutet. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater und kommt einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur.

Eine spannende, funkensprühende Fantasygeschichte für junge Leser ab 10 Jahren.

Zu Besuch in…

… der SLUB. Oder, wie sie offiziell heißt: Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

Hierbei handelt es sich um eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland. Rund 5,44 Millionen Bände stehen zur Verfügung, an über 2.300 Arbeitsplätzen kann recherchiert, gearbeitet und gelernt werden. Und das an 7 Tagen in der Woche. Kernstück der SLUB ist der zentrale Lesesaal, in dem man tatsächlich die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören kann. Sehenswert ist die sogenannte Bibosphäre, eine Ruhe- und Entspannungszone, in die sich die Studenten zurückziehen können.

Anna Ruhe: Mount Caravan

Von einer Schule in die andere abgeschoben zu werden… das ist das Leben von Problemkind Jake. Seine letzte Chance wird von einem zum anderen Tag Mount Caravan. Eine Schule, die als Internat für Schwererziehbare gilt.

Als das Taxi, das Jake zu seiner neuen Schule fährt, mitten in einem Wald hält und ihn aussteigen lässt, kann Jake es erst nicht glauebn. Doch dann taucht ein Mädchen auf, das ihn mitnimmt. Mit zu einer Wohnwagensiedlung, die sich als Jakes neue Schule herausstellt. Hier soll er also wohnen und lernen!? Nach seiner ersten Nacht erfährt Jake endlich mehr über Mount Caravan: es handelt sich um eine etwas ungewöhnliche Schule, in der Kinder mit besonderen Fähigkeiten unterrichtet werden. Und zu Jakes neuen Schulfächern gehören plötzlich „Gizmologie“ und „Illusion“, ganz zu schweigen von „Irre Höhen für Anfänger“. Doch das alles ist nichts im Vergleich zu dem geheimnisvollen Buch, dem Skriptum Futurum, in dem sich Vergangenheit und Zukunft lesen lassen – sofern man zu denjenigen gehört, die dies überhaupt können. Und Jake ist ein solcher Mensch, er kann die Wörter im Skriptum Futurum lesen und sogar weit in die Zukunft sehen, etwas, was bislang nur die wenigsten können! Allerdings bringt ihn diese Fähigkeit auch in Gefahr, denn jemand hat es auf das Buch abgesehen… Gut nur, dass Jake bereits zwei gute Freunde gefunden hat: Ava und Finlay.

Eine spannende Abenteuer-Fantasy-Geschichte für junge Leser ab 10 Jahren, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.

DVD-Tipp: Willkommen bei den Hartmanns

Unterhaltsam und nachdenklich stimmend: ein Film, der sich mit der Flüchtlingskrise auseinandersetzt und dabei mit einer gewissen Leichtigkeit alle Seiten auf die Schippe nimmt.

Zum Inhalt: Seit die Kinder aus dem Haus sind, ist Angelika Hartmann (Senta Berger) dringend auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Als sie eines Tages ein nahegelegenes Flüchtlingsheim besucht, beschließt sie, einem der dortigen Bewohner einen Platz in ihren eigenen vier Wänden anzubieten. Ihr Gatte Richard (Heiner Lauterbach) ist von dieser Idee alles andere als begeistert, trotzdem nimmt das Paar in der Ehekrise den Flüchtling Diallo (Eric Kabongo) bei sich auf. Doch dann verschlägt es erst die dauerstudierende Tochter Sofie (Palina Rojinski) auf der Flucht vor einem Verehrer nach Hause und schließlich steht auch der burnoutgefährdete Sohn Philipp (Florian David Fitz) samt Enkel Basti (Marinus Hohmann) vor der Tür: Das Chaos bei den Hartmanns ist perfekt… (Quelle: http://www.filmstarts.de)