Hanna Caspian: Die Kirschvilla

Isabells geliebte Oma Pauline hat überraschend Post aus Amerika bekommen. Ein Grund für die Enkelin, Berlin für einige Tage den Rücken zu kehren und ihre 88jährige Oma in Königswinter zu besuchen. Es stellt sich heraus, dass Oma Pauline eine Erbschaft gemacht hat: ein altes Grundstück in Köln mitsamt einer Villa – Paulines Geburtshaus.

Paulines älterer Bruder Oskar war schon früh nach Amerika ausgewandert, betrieb in Montana eine Pferdezucht. Kontakt zu seiner jüngeren Schwester Pauline hatte er danach kaum noch. Nun hat er ihr die Villa mitsamt Grundstück vermacht. Zusätzlich stehen auf dem Grundstück eine Brauerei und Garagen, die verpachtet sind. Pauline weiß überhaupt nicht, ob sie dieses Erbe antreten möchte, denn die wenigen Jahre, die sie dort ab ihrer Geburt bis kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges verbracht hat, gehören nicht zu ihren schönsten Erinnerungen. Doch Isabell überredet ihre Oma, sich alles erst einmal in Ruhe anzuschauen. Schnell merken die beiden Frauen bei der Besichtigung, dass dieses Erbe vermutlich ihre finanziellen Möglichkeiten sprengen wird; die Villa ist heruntergekommen, das Grundstück überwiegend verwahrlost. Trotzdem ist Isabell von diesem Erbe fasziniert und möchte mehr über die Familiengeschichte erfahren. Ihre Oma ist ihr allerdings keine große Hilfe, denn sie weiß auch vieles nicht. Da entdeckt Isabell beim Stöbern in der alten Villa ein Tagebuch. Verfasst von Paulines ältester Schwester Clementine, die ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt hat. Dieses Tagebuch enthüllt Isabell einige der alten Familiengeheimnisse, die es in sich haben…

Eine schmerzliche Familiengeschichte, die auf verschiedenen Zeitebenen spielt und unfassbare Geheimnisse aufdeckt. Spannend und fesselnd erzählt.

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