Florian Herb: Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot

herb_maria_und_das_ding_mit_dem_reinheitsgebotDer bayerische Ministerpräsident urlaubt inkognito im Allgäu, als er zufällig erfährt, dass der kleine Ort Ried im kommenden Jahr mehrere Jubiläen feiern wird. Außerdem gibt es in Ried noch die Familienbrauerei Gschwend, die ihre „Erhellung“ nach dem altehrwürdigen Bayerischen Reinheitsgebot braut, welches ebenfalls im Folgejahr sein 500jähriges Bestehen feiert. Viele Gründe für den Ministerpräsidenten, ein großes, pressewirksames Fest in Ried auf die Beine zu stellen, bei dem er glänzen kann! Sixtus Mayer, der Bürgermeister von Ried, ist jedoch wenig angetan von dieser Idee, doch ihm wird im Gegenzug eine Umgehungsstraße in Aussicht gestellt…

Alois Gschwend, der Brauereibesitzer, steckt in einer Krise, seit ihn seine Frau etliche Jahre zuvor verlassen hat. Und auch die Kinder Maria und Eusebius sind schon lange aus dem Haus und haben Ried und ihrem Vater den Rücken gekehrt. Die Brauerei braut schon lange kein Bier mehr und das Finanzamt sitzt Alois im Nacken. Doch zum Jubiläumsjahr soll es die „Erhellung“ geben – folglich muss eine Lösung gefunden werden. Und die Landfrauen haben bereits eine Idee, wie sie das Problem angehen: sie reisen nach Hamburg, wo Maria seit 20 Jahren mit ihrem Mann lebt, und überreden diese, mit ihnen nach Ried zu fahren und dem Vater unter die Arme zu greifen. Um so das Jubiläum und die Brauerei zu retten. Ein Auftrag, der es in sich hat…

Eine urige Geschichte über einen Familienbetrieb, augenzwinkernd, spitzfindig und mit viel Humor erzählt.

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