Anne Eliot: Almost

In der neunten Klasse entkam Jess nur knapp einer Vergewaltigung durch einen älteren Mitschüler, der sie unter Drogen gesetzt hatte. Drei Jahre später hat sie zwar nach wie vor kaum Erinnerungen an diese Nacht, doch kann sie seitdem auch keine Nacht mehr durchschlafen. Trotzdem möchte sie endlich etwas Normalität in ihren Alltag bringen, um ihren Eltern zu zeigen, dass sie nach ihrem Schulabschluss durchaus in der Lage ist, aufs College zu wechseln. Und dazu gehört neben einem Praktikumsplatz in den Ferien auch ein Freund.

eliot_almostGray ist neben Jess der einzige Kandidat für den begehrten und gut bezahlten Praktikumsplatz bei der Firma Geekstuff. Und Gray, der nach dem Tod seiner Eltern bei seiner Großmutter lebt, braucht unbedingt diesen Platz, um Geld für sein späteres Studium zur Seite legen zu können. Ein Argument, das Jess auf eine Idee bringt: sie überlässt Gray den bezahlten Praktikumsplatz und bietet selbst an, unentgeltlich für die Firma zu arbeiten, wenn Gray sich im Gegenzug bereit erklärt, den Sommer über ihren Freund zu spielen. Gray lässt sich tatsächlich überreden, wie auch die Firma, in der die beiden ab sofort zusammen arbeiten können. Allerdings Gray hat Bedenken mit dieser Abmachung, denn er hat damals in dieser einen Nacht, die Jess‘ Leben verändert hat, eine Nebenrolle gespielt, die auch für sein Leben Veränderungen mit sich brachte. Da er jedoch schon seit langem heimlich in Jess verliebt ist, hofft er, ihr so erst einmal ein guter Freund zu werden, bevor sich eventuell mehr daraus entwickelt.

Eine tiefgründige Geschichte über zwei Teenager, die sich anfangs bloß aufgrund eines Deals miteinander abgeben, woraus sich jedoch schnell mehr entwickelt. Abwechselnd aus Sicht von Jess und Gray erzählt, bekommt man die innere Zerrissenheit und die Stimmungsschwankungen hautnah mit.

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