Anna McPartlin: Irgendwo im Glück

mcpartlin_irgendwo_im_glueckDublin, 1995: Jahrelang hat es Masie Bean bei ihrem gewalttätigen Mann ausgehalten, doch irgendwann ist der Punkt erreicht, dass sie mit den Kindern Jeremy und Valerie zu ihrer Mutter Bridie zieht. Doch auch hier schlägt das Schicksal nach kurzer Zeit zu: Bridie leidet an Demenz. Masie kümmert sich um ihre Mutter, pflegt sie liebevoll. Die kleine Familie lässt sich nicht unterkriegen, sie hält zusammen. Als dann noch der Officer, der früher oft in Masies gewalttätiges Zuhause gerufen wurde, Masie zu einem Abendessen einlädt, scheint endlich wieder das Glück eingezogen zu sein.

Während sich Masie für ihr erstes Date nach sieben Jahren fertig macht, kümmert sich der 16jährige Jeremy um seine Grammy und seine jüngere Schwester. Später am Abend, als Bridie und Valerie bereits im Bett liegen, kommt sein bester Kumpel Rave vorbei, und die beiden Jungs beschließen, sich noch mit ihrer Clique im Park zu treffen. Am nächsten Morgen ist Jeremys Bett unbenutzt, er selbst und seine Schultasche sind nicht da. Masie macht sich da noch keine Gedanken, denkt, dass Jeremy einfach früher in Richtung Schule aufgebrochen ist. Doch am Abend ist ihr Sohn auch nicht zuhause. Und Masie beginnt, sich Sorgen zu machen. Als sie erfährt, dass Jeremy und Rave auch nicht in der Schule waren, macht sie sich auf die Suche nach den beiden Jungen, schaltet die Polizei ein. Akribisch versuchen die Ermittler, die letzten Stunden bis zu ihrem Verschwinden aufzuklären, sie befragen die anderen Jugendlichen aus der Clique, entdecken zufällig auf einer Überwachungskamera eines Geldautomaten in der Umgebung Rave. Doch wo halten sich er und Jeremy auf? Und warum melden sie sich nicht zuhause?

Ein berührender Roman, einfühlsam und warmherzig. Ein Buch, das mitleiden lässt, aber trotzdem Zuversicht vermittelt.

 

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