Gerstenberger/Martin: Zwei wie Zucker und Zimt

Die 15jährige Charlotte ist genervt. Von der Privatschule, auf die sie geht, aber vor allem von ihrer Mutter und ihrer Tante. Denn ihre Mutter lässt sich von ihrer eigenen Schwester gängeln und bevormunden. Als ihrer Mutter tatsächlich der Kragen platzt und sie droht, mit Charlotte das Haus und die Stadt zu verlassen, reagiert Charlotte total wütend und schmeißt eine Uhr aus dem Fenster. Am nächsten Tag ist nichts mehr wie es war…

Gerstenberger_Martin_Zwei_wie_Zucker_und_ZimtAls Charlotte nach diesem Streit und der anschließenden Nacht die Augen aufschlägt, befindet sie sich zwar in ihrem Zimmer, aber irgendwie auch wieder nicht. An der Wand hängen komplett andere Poster, die Möbel schauen anders aus, die Klamotten im Schrank gehören ihr nicht… Und als Charlotte nach unten geht, trifft sie auf ihre Großeltern. Die allerdings schon Jahre zuvor gestorben sind. Und im Café steht sie der 15jährigen Marion gegenüber. Marion, die ihre eigene Mutter ist. Was ist bloß passiert? Charlotte findet heraus, dass sie im Jahr 1980 gelandet ist, wo es kein Internet gibt, keine schnurlosen Telefone, lediglich drei Fernsehprogramme. Was soll sie hier? Gegenüber ihren Großeltern und Dagmar, ihrer in dieser Zeit 18jährigen Tante, gibt sich Charlotte als englische Austauschschülerin aus, nur Marion verrät sie die Wahrheit, die diese nach einigem Zögern und entsprechender Überzeugungsarbeit durch Charlotte abnimmt.

Charlotte möchte natürlich so schnell wie möglich zurück in ihre eigene Zeit, doch ein erster Versuch misslingt. Erst ein Gespräch mit ihrem Opa offenbart ihr einiges über die Uhr, die sie scheinbar in der Zeit hat reisen lassen. Und so muss sich Charlotte die kommenden Wochen mit dem Jahr 1980 arrangieren, was anfangs echt nervig ist. Doch was ursprünglich nervig ist, wird plötzlich faszinierend, und Charlotte ergreift die Chance, um die Zukunft vielleicht ein kleines bisschen zu ändern.

Eine verrückte Zeitreise, eine Auseinandersetzung mit der Familie und den jeweiligen Gegebenheiten verzaubern den Leser in diesem Buch, das von Mutter Stefanie Gerstenberger und Tochter Marta Martin gemeinsam verfasst wurde.

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