Marian Keyes: Mittelgroßes Superglück

Stella führt ein durchschnittliches Leben mit einem netten Mann, zwei halbwüchsigen Kindern und einem recht unspektakulären Job als Kosmetikerin. Und das könnte sicherlich ewig so weitergehen, wären da nicht innerhalb kürzester Zeit zwei Dinge, die Stellas Leben auf den Kopf stellen…

Keyes_Mittelgrosses_SuperglückAls Stella eines Tages mit ihrem Auto unterwegs ist und in einer Schlange steht, will sie einen anderen Autofahrer aus einer Seitenstraße vorlassen. Das bekommt allerdings ihr Hintermann nicht mit, weshalb die drei Autos zusammen stoßen. Der Fahrer des Range Rovers aus der Seitenstraße trägt den Zusammenstoß mit Humor und macht sich eher um Stellas Wohlergehen Sorgen. Nur kurze Zeit später erkrankt Stella an einem seltenen Syndrom, kann sich nicht mehr bewegen und sprechen. Sie landet im Krankenhaus auf der Intensivstation, wird künstlich beatmet und ernährt, und alle paar Stunden im Bett gewendet, um sich nicht wundzuliegen. Vier Wochen nach Stellas Einlieferung wird ein Neurologe hinzugezogen – der Range Rover-Fahrer, Mannix Taylor. Mit ihm lernt sie, sich mit Augenblinzeln zu verständigen, eine Art, für die ihre Familienmitglieder keine Geduld aufbringen. Einzig Dr. Taylor nimmt sich die Zeit, mit Stella zu kommunizieren. Dabei kommen sie sich näher und lernen, die Gedanken des anderen vorzuahnen. Doch dann gibt der Neurologe Stellas Fall von einem Tag auf den anderen ab, sie verlieren sich aus den Augen. Ein halbes Jahr später ist Stella auf dem Weg der Besserung und darf wieder nach Hause.

Stella vermisst Mannix ungemein, und sie merkt, dass sie sich in ihrer Ehe nicht mehr wohlfühlt, woraufhin sie sich von ihrem Mann trennt. Nur wenig später erfährt sie, dass auch Mannix inzwischen ungebunden ist. Haben die beiden eine Chance?

Eine Geschichte über das Glück, über Höhen und Tiefen, und über eine starke Frau.

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