Jojo Moyes: Ein Bild von dir

London, 2006: Liv trauert auch vier Jahre nach seinem Tod immer noch um David, den Mann, der ihr einige Jahre zuvor auf ihrer zweiten Hochzeitsreise nach Madrid ein Gemälde geschenkt hat. Doch gerade dieses Gemälde, die Jeune Femme, dass ihr mehr als alles auf der Welt bedeutet, soll ihr nun weggenommen werden.

Moyes-Ein-Bild-von-dirNachfahren des Künstlers Édouard Lefèvre, der für die Jeune Femme seine Frau Sophie porträtiert hat, fordern die Herausgabe des Gemäldes, da es ihrer Meinung nach im Ersten Weltkrieg beschlagnahmt wurde. Beschlagnahmt oder gestohlen von dem deutschen Kommandanten Friedrich Hencken, kurz nachdem Sophie verhaftet und weggebracht wurde. Für Liv bricht eine Welt zusammen, sie ist der festen Meinung, dass dieses Gemälde ihr gehört und weigert sich, es herzugeben. Schlimmer noch: sie ist kurz zuvor dem Mann, der die Nachfahren von Édouard Lefèvre vertritt, näher gekommen. Hat dieser sich nur in ihr Leben geschlichen, um ihr die Jeune Femme wegzunehmen? Oder handelt es sich schlichtweg um einen makabren Zufall? Die beiden sehen sich wieder vor Gericht – als Gegner…

Eine berührende und faszinierende Spurensuche über die Herkunft eines Gemäldes, über eine unerschütterliche Liebe in Zeiten des Krieges und die verheerenden Auswirkungen der Beutekunst aus zwei Weltkriegen. Ein Buch, das seinen Leser auch nach dem Epilog noch eine Weile beschäftigen wird.

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